Zwei empfehlenswerte Bücher zum Verhältnis von Kunst, Markt und Neoliberalismus:

Markus Metz und Georg Seeßlen: Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld: Ein Pamphlet, Berlin, 2014.
Piroschka Dossi: Hype! Kunst und Geld, München, 2007.

Während Metz/Seeßlen das Thema ziemlich zynisch angehen und v.a. untersuchen, wie sich Kunst und die Beziehung Künstler - Rezipient in der postdemokratischen Marktwirtschaft verändert (u.a. Besitz vs. Öffentlichkeit), finden sich bei Dossi sehr anschauliche historische Vergleiche und Darstellungen von mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen bzw. Mythen.
In Kombination zwei spannende Werke. Bei Metz/Seeßlen gibt's am Ende sogar noch ein paar Überlegungen, wie man die Kunst trotzdem noch retten kann.